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Das Fach Darstellendes Spiel stellt sich vor - Vorhang auf ... !

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I. Fachkollegen:
1. Herr Oliver Thoben

II. Grundsätzliches
Das Fach „Darstellendes Spiel“ wird am LSG ausschließlich in der Jahrgangsstufe 10 als eines der drei Fächer aus dem künstlerisch-musischen Profil (Kunst / Musik / Darstellendes Spiel) angeboten. Die Schülerinnen und Schüler am LSG haben in der Klasse 10 die Möglichkeit, zwei der drei Fächer dieses Profils selber zu wählen und zu belegen. Damit das Fach später in der Oberstufe auf Prüfungsniveau gewählt und belegt werden kann - was grundsätzlich z.B. am AMG in Friesoythe möglich ist - , muss gewährleistet sein, dass das Fach mit zwei Wochenstunden mindestens ein Halbjahr unterricht wird. Im Schuljahr 2009/2010 wird das Fach Darstellendes Spiel zweistündig über das ganze Schuljahr hinweg angeboten. Auch wenn das Fach eine unmittelbare Nähe zum "Theaterspielen" hat und einen großen Anteil an praktischen Elementen beinhaltet, darf es nicht mit einer Theater-AG verwechselt werden. Es geht um die Vermittlung von Grundkompetenzen, praktisch und theoretisch! Weitere Infos dazu im Kapitel III.


III. Schulinternes Fachcurriculum

Insofern für das Fach noch keine Kerncurricula existieren, wurden die z.Zt. gültigen EPAs als Grundlage für das schulinterne Fachcurriculum verwendet, wobei mit Blick auf die Struktur der Kerncurricula in den anderen Fächern ein besonderer Schwerpunkt bei der Ausweisung der zu erwerbenden Kompetenzen gelegt wurde. Zusätzlich sind die Inhalte mit dem Albertus Magnus Gymnasium in Friesoythe abgestimmt worden, um einen möglichst reibungslosen Übergang dorthin zu ermöglichen. Die im Schulkonzept des LSG verabschiedeten und zugewiesenen Aufgaben und Anforderungen an das Fach wurden eingearbeitet und sind zusätzlich am Ende ausgewiesen worden.

Die Zensurenvergabe setzt sich aus folgenden drei Kriterien zu je einem Drittel zusammen:

  1. eine schriftliche Klausur (1 std.) pro Halbjahr
  2. mündliche Leistung
  3. praktisches Bühnenspiel

Für das praktische Bühnenspiel gilt dabei zu beachten, dass die Bewertungskriterien den Schülerinnen und Schüler vorher mitgeteilt, größtenteils auch zusammen mit diesen vorher entwickelt werden. Auch die Bewertung erfolgt mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam.

Das Schulkonzept stellt an das Fach „Darstellendes Spiel“ innerhalb des Methodenkonzeptes folgende Anforderungen:

  • Umgang mit Texten und Bildern: Inszenierung von Kurztexten
  • Vorträge, Referate,…, mediengestützte Präsentationen: Sprechübungen und Kurzszenen einstudieren und aufführen

Beide Aspekte wurden in das schulinterne Fachcurriculum eingearbeitet und ausgewiesen.


Tabellarische Übersicht des schulinternen Fachcurriculums "Darstellendes Spiel":

Kompetenzbereiche / Anforderungsbereiche

Anforderungsbereich I:

Kennen/Können/Wissen

Anforderungsbereich II:

Anwenden und Gestalten

Anforderungsbereich III:

Probleme lösen, Reflektieren und Werten

Sachkompetenz:

Theaterästhetische Grundlagen

Grundlegende Fachbegriffe kennenlernen; Text- und szenische Strukturen beschreiben; Darstellungstechniken kennen

Kennenlernspiele; Rollenspiele, Pantomime; Aufwärmübungen; Spiel und Inszenierung kleinerer Szenen

Bewertungskriterien entwickeln; Spielkritiken abgeben; Inszenierungen vergleichen und bewerten

Gestaltungskompetenz:

Theaterästhetische Gestaltung

Eigene Bezüge herstellen; Spielformen beschreiben; Präsenz im Spiel zeigen; zentrale Inszenierungshilfen benennen

Spiel mit und Auswahl von  Requisiten, Kostümen, Bühnenbild, Musik und Licht;  Improvisationen und Experimentieren mit Rollen; Rollenbiographien entwerfen; Inszenierung von Kurztexten

Anpassung der Rolle an die eigenen Spielmöglichkeiten entwickeln, abstimmen und reflektieren

Kommunikative Kompetenz:

Theaterästhetische Kompetenz

Aufführungskonventionen und ästhetische Kriterien zur Wahrnehmung kennen

Übungen zu Position und Raum; mit der eigenen Stimme arbeiten: Atmung, Dynamik, Artikulation, Tempo, Modulation, Pausen; Übungen zur Rhetorik; Übungen zur Sensibilisierung der eigenen Körpersprache: Gestik, Mimik, Habitus; Sprechübungen und Kurzszenen einstudieren und aufführen

Aufführungen kritisch und kriteriengebunden reflektieren; Qualitätskriterien reflektieren; Alternativen entwerfen;

Soziokulturelle Kompetenz:

Soziokulturelle Partizipation

Kenntnisse über Theatergeschichte

Sprechtexte, Requisiten und Rollenbiographien lebensweltlich einbeziehen

Zusammenhang zwischen Theater, Inszenierung und Gesellschaft herstellen; Vorteile bestimmter Medien in speziellen Zusammenhängen erörtern;

 

 

IV. Weiterführende Links:

1. http://www.schultheater-nds.de (Infos vom Fachverband Schultheater - Darstellendes Spiel Niedersachsen e.V.)

2. http://nibis.ni.schule.de/nli1/gohrgs/darst_spiel/stand.html (Offizielle Informationen bzgl. des Faches auf dem Niedersächsischen Bildungsserver)