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Pünktlich zur Adventszeit hat sich das LSG wieder fein "rausgeputzt" und sein feierlich geschmücktes Festgewand aufgelegt. Wie seit vielen Jahren zieren der Weihnachtsbaum und der Adventskranz wieder einmal gekonnt das Foyer und auch der große lebendige Adventskalender an der gläsernen Eingangsfront unserer Schule passt sich gekonnt dem stimmungsvollen Ambiente an. Darüber hinaus konnte die Fachgruppe Religion ihre "guten Kontakte" spielen lassen, so dass der Weihnachtsmann erneut unserer Schule täglich einen Besuch abgestattet hat und jedem Kind in der Adventszeit als Zeichen der Wertschätzung ein kleines Geschenk überreichen konnte. Schön, dass so viele Lehrerinnen und Lehrer den Weihnachtsmann dabei tatkräftig "unterstützen". Eine gelungene Premiere war in diesem Jahr unser gemeinsames Adventssingen mit Herrn Stevens im Foyer. So macht Gemeinschaft Spaß. Und auch die SV mit ihrer Nikolausaktion und der Fahrt zum Bremer Weihnachtsmarkt, die regelmäßigen Adventsimpulse der Fachgruppe Religion, das Packen der Weihnachtspakete sowie die unterschiedlichsten vorweihnachtlichen Verkaufsaktionen einzelner Klassen und AGs in den Pausen leisteten wieder einen tollen Beitrag zur vielfältigen Gestaltung der Adventszeit an unserer Schule. Frau Rauert und Frau Bartel dekorieren die Verwaltungsräume und das Lehrerzimmer seit Jahren adventlich. Und selbstverständlich gibt es auch auf unserem Instagram-Kanal reichlich passenden Content zum Thema "Advent". Einmal mehr: LSG bedeutet eben auch Lebendig Schule Gestalten.

In diesem Sinne allen gute und erholsame Weihnachtsferien mit einem schönen Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. 

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IMG 0429Heute besuchte unser gesamter 10. Jahrgang die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Esterwegen. Hier wurde Geschichte nicht aus Schulbüchern gelernt, sondern gefühlt – eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit der deutschen Vergangenheit.

Der Tag begann mit einer historischen Einordnung: Ein Einführungsvortrag vermittelte den Schülerinnen und Schülern einen fundierten Überblick über die Geschichte des Lagers und seine Rolle im System des Nationalsozialismus. Doch Geschichte besteht nicht nur aus Zahlen und Daten, sondern aus Menschen. Deshalb stand im Anschluss die Arbeit in Kleingruppen im Mittelpunkt: Die Jugendlichen tauchten tief in die Biografien ehemaliger Häftlinge ein. Durch die Kleingruppenarbeit zu individuellen Schicksalen erhielten die Opfer Gesichter und persönliche Geschichten, die weit über das abstrakte Leid hinausgingen.

Eindrücke, die bleiben

Besonders prägend war die gemeinsame Begehung des Lagers und der Außenanlage. Hier wurde den Schülerinnen und Schülern eindringlich vermittelt, wie die Gefangenen unter Prügel ins Lager kamen und dort der systematischen, demütigenden Folter ausgesetzt waren. Die Stimmung war spürbar bedrückend und ernst – ein Zeichen dafür, wie sehr dieser Ort die Jugendlichen berührte.

Die Exkursion stellte eine tiefgreifende Erfahrung dar, die über den regulären Geschichtsunterricht hinausging. Sie war die unmittelbare Begegnung mit der Verantwortung, die wir heute tragen. Die Auseinandersetzung mit der Unmenschlichkeit der Vergangenheit stärkt den Blick für die Gegenwart: Wir setzen uns als Schule aktiv gegen Diskriminierung und für ein menschliches Miteinander ein.

Wir danken den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gedenkstätte für die kompetente Begleitung sowie unseren Schülerinnen und Schülern für ihr respektvolles Verhalten während der Exkursion.

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Vorlesewettbewerb 251 webDie Spannung in der Aula des SZS war mit den Händen zu greifen, als es hieß: Bühne frei für die besten Vorleser*innen unseres Jahrgangs 6! Der diesjährige Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels wurde zu einem echten Fest der Geschichten, bei dem unsere Schüler*innen eindrucksvoll zeigten, wie lebendig Bücher sein können.

In einem spannenden Finale setzte sich am Ende Lina aus der Klasse 6c durch und wurde zur Schulsiegerin 2025 gekürt.

Unter der bewährten Organisation und Moderation von Frau Thoben traten die Klassensieger*innen gegeneinander an. Das Niveau war in diesem Jahr bemerkenswert hoch, was die Entscheidung für die Jury nicht leicht machte.

Jamila aus der 6a begeisterte mit ihrem Vortrag ebenso und sicherte sich einen hervorragenden zweiten Platz. Auch Jan aus der 6b zeigte eine starke Leseleistung und komplettierte das Siegertreppchen als Dritter. Unterstützt wurden alle Finalist*innen von ihrem mitfiebernden Klassenkameraden*innen, die mit selbstgemalten Plakaten und Sprechchören für eine fantastische Stimmung sorgten.

Der Wettbewerb verlangte den Kindern viel Konzentration ab: Zuerst lasen sie aus einem selbst gewählten Buch, danach mussten sie ihr Können an einem unbekannten Text beweisen.

Die Jury, bestehend aus Schulleiter Klaus Finsterhölzl, den Deutschlehrkräften Frau Junk, Frau Steinert und Herrn Walter sowie dem Vorjahressieger Sten aus der 7c, beriet sich eingehend. Schließlich fiel die Wahl auf Lina. Sie hatte sich das Buch "Ein Mädchen namens Willow" von Sabine Bohlmann ausgesucht und die Jury mit ihrer ausdrucksstarken und sicheren Interpretation überzeugt.

Lina wird unsere Schule nun beim Kreisentscheid in Cloppenburg vertreten. Wir wünschen ihr dafür viel Erfolg und starke Nerven!

Doch Verlierer gab es an diesem Vormittag keine: Neben der Siegerurkunde für Lina wurden alle Finalist*innen für ihre tolle Leistung gefeiert. Zur Belohnung gab es Süßigkeiten und Buchgutscheine, damit auch weiterhin für genügend Lesestoff gesorgt ist.

Herzlichen Glückwunsch an Lina, Jamila und Jan!

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IMG 3124Auch in diesem Jahr zeigt die Schulgemeinschaft des Laurentius-Siemer-Gymnasiums erneut, wie viel Kraft in gelebter Solidarität steckt. In Ländern wie Moldawien und der Ukraine leben viele Kinder unter schwierigen Bedingungen: Armut, Unsicherheit und die Auswirkungen von Krieg und Krisen prägen ihren Alltag. Ein Weihnachtsgeschenk ist dort für viele keine Selbstverständlichkeit.

Um ihnen ein Stück Wärme und festliche Freude zu schenken, beteiligt sich das LSG erneut an der Weihnachtspäckchen-Aktion der Initiative „Hoffnungsträger Ost“. So möchten wir Kindern in besonders belasteten Lebenslagen zeigen: Ihr seid nicht allein.

Mit viel Begeisterung haben Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Familien und Mitarbeitende des LSG zahlreiche liebevoll gestaltete Päckchen gepackt. Gemeinsam wurden Spielzeug, Schulmaterialien, Süßigkeiten und persönliche Kleinigkeiten gesammelt, sortiert und weihnachtlich verpackt. Insgesamt kamen 104 Päckchen zusammen!

Dieses gemeinschaftliche Engagement macht deutlich, wie wertvoll es ist, Privilegien zu reflektieren und Verantwortung füreinander zu übernehmen. Jede einzelne Spende ist Ausdruck von Mitgefühl und trägt dazu bei, Kindern ein unvergessliches Weihnachtsfest zu ermöglichen.

Das LSG zeigt damit einmal mehr, wie verbindend es sein kann, gemeinsam für andere aktiv zu werden und wie groß die Wirkung sein kann, wenn viele kleine Beiträge zu etwas Großem zusammenwachsen.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die sich an der Weihnachtsaktion beteiligt haben!

lndm 25Am Freitagabend, den 21.11.2025, fand zum ersten Mal am LSG die lange Nacht der Mathematik statt, ein jährlicher bundesweiter Mathematik-Wettbewerb zwischen Schulen. Bei der Mathenacht stehen der Spaß und das Gruppenerlebnis im Vordergrund. In Gruppen von 2-4 Schülerinnen und Schülern wird an mathematischen Knobelaufgaben gearbeitet, die deutlich über den Unterrichtsstoff hinausgehen. Um die Aufgaben zu lösen, braucht man gute Ideen, logisches Denken und ein planvolles Vorgehen.

Pünktlich um 17.30 Uhr betraten über 110 angemeldete SchülerInnen aus den Jahrgangsstufen 5-9 die Schule und machten es sich mit Getränken, Süßigkeiten und anderen Knabbereien in den Klassenräumen gemütlich. Einige kamen sogar mit Decken und Kuscheltieren zur Schule.

Ab 18.00 Uhr konnten die Aufgaben der 1. Runde heruntergeladen werden, so dass das Knobeln und Rechnen beginnen konnte. Zunächst wurden in der eigenen Gruppe die Aufgaben versucht zu lösen, aber bald ging man dazu über, die Ergebnisse mit anderen zu vergleichen und auszutauschen. Aber die Aufgaben der 1. Stufe hatten es in sich, so dass auch bald einige der betreuenden LehrerInnnen dem Bann der Spannung erlagen und mitknobelten. Die Freude jedes Mal war jedes Mal groß, wenn eingegebene Lösungen einzelner Aufgaben korrekt waren und eine andere Aufgabe begonnen werden konnte.

Neben der Mathematik kam aber auch der soziale und „kulinarische“ Aspekt nicht zu kurz: Um halb 9 gab es Pizza für alle. Die Mathenacht endete für alle SchülerInnen um 22 Uhr. Da hatten viele vielleicht einige neue Denkfalten bekommen, konnten aber auch auf einen schönen und geselligen Abend am LSG zurückblicken, den man in Erinnerung behält. Vielleicht sehen wir uns ja voller Tatendrang im nächsten Jahr wieder in der Schule wieder, wenn es heißt: „Auf zur Langen Nacht der Mathematik 2026“!

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