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- Oliver Thoben
- Kategorie: Nachrichten aus der Schule

Ihre Erfahrungen, Eindrücke und Orientierungshilfen mit Blick auf das zurückliegende Sozialpraktikum haben jetzt Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 10 ihren Mitschülern des Jg. 9 präsentiert, die im Januar 2026 dann selber ihr Sozialpraktikum absolvieren werden. Am Beispiel ausgewählter Praktikums-Präsentationen konnten so wichtige und neue EInblicke gewonnen werden.
Verantwortung wächst im Dialog - diese Überschrift gab Ellen aus der 10b ihrer Präsentation zum Sozialpraktikum in einer Tierarztpraxis. Auch Henry, Marie und Lars stellten ihre Erlebnisse während des zweiwöchigen Sozialpraktikums anhand ihrer Präsentationen vor und gaben so den künftigen Praktikanten Einblicke in die verschiedenen Einrichtungen der Arbeit mit Kleinkindern, Senioren, Kranken und Menschen mit Beeinträchtigungen.
Die Zehntklässler stellten in ihren Präsentationen heraus, mit welchen Erwartungen sie in das Praktikum gegangen seien, welche Werte sie während ihrer Tätigkeiten „am Menschen“ besonders gespürt und welche Denkanstöße sich bei ihnen ergeben hätten. Die Neuntklässler sahen sich die Vorträge interessiert an und stehen nun demnächst selbst in der Verantwortung eine geeignete Praktikumsstelle zu finden und in den Dialog mit den Einrichtungen zu gehen.
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- Reinhard Walter
- Kategorie: Nachrichten aus der Schule
Wie erinnert man sich an das Unfassbare? Wie spricht man darüber – 80 Jahre später, mit jungen Menschen, die das alles nur aus Schulbüchern kennen? Auf diese Fragen suchten 45 Schüler*innen und Lehrkräfte des Laurentius-Siemer-Gymnasiums im Saterland Antworten – und trafen am vergangenen Freitag in der ehemaligen Jüdischen Schule in Leer einen der letzten lebenden Zeugen der Shoah: Albrecht Weinberg.
Die Begegnung war sorgfältig vorbereitet. Über mehrere Wochen hatte die Redaktion des Schulpodcasts ECHT das Gespräch geplant, Fragen gesammelt, historische Kontexte und die Biographie von Albrecht Weinberg recherchiert. Und doch: Als Albrecht Weinberg den Raum betritt – 100 Jahre alt, aufrecht, hellwach – ist plötzlich alles ganz nah und die Nervosität groß. Doch mit seiner freundlichen und nahbaren Art gelingt es Weinberg sehr schnell, das Eis zu brechen. Mit klarer Stimme berichtet er, unterstützt von Gerda Dänekas, von seiner Kindheit in Ostfriesland, von der schleichenden Ausgrenzung, von der Pogromnacht, von der Deportation nach Auschwitz. „Wir haben keine Ahnung gehabt, was Auschwitz war“ – ein Satz, der zeigt, wie sehr sich das Grauen erst nach und nach erschloss.
Der erste Teil des Treffens gehört seiner Erzählung. Im zweiten Teil übernimmt die Redaktion: Die Schüler*innen stellen ihre vorbereiteten Fragen – nach dem Alltag im Lager, nach Momenten der Hoffnung und Menschlichkeit, nach Glauben, Vergebung und der Rückkehr nach Deutschland. Auch aktuelle Themen werden nicht ausgespart: Der Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023, die Situation im Nahen Osten, der wiedererstarkende Antisemitismus in Deutschland. „Niemand hat den Mut, einem Auschwitz-Überlebenden ins Gesicht zu sagen, dass man einen Schlussstrich ziehen muss“, sagt Albrecht Weinberg in diesem Zusammenhang. Und später, mit bitterer Klarheit: „Wenn es da oben über den Wolken einen Gott gibt, dann wäre Auschwitz nicht gewesen.“
Die Reaktionen der Schüler*innen sind tief bewegt – viele suchen anschließend das persönliche Gespräch, stellen noch persönliche Fragen, bedanken sich, bitten um ein gemeinsames Erinnerungsfoto. Die Redaktion überreicht Herrn Weinberg zum Abschied ein graviertes Keksglas mit selbstgebackenen amerikanischen Cookies – eine kleine Reminiszenz an die Jahre, die er nach seiner Auswanderung in New York verbrachte.
Das gesamte Gespräch wurde aufgezeichnet und ist in zwei Folgen auf echt-podcast.de abrufbar. In Folge 1 erzählt Albrecht Weinberg seine Lebensgeschichte – in Folge 2 ist das Interview mit den Schüler*innen zu hören. Zwei Dokumente gelebter Erinnerung – eindringlich, persönlich und politisch zugleich.
Hier geht es direkt zur Folge 1: Hier geht es direkt zur Folge 2:
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- Oliver Thoben
- Kategorie: Nachrichten aus der Schule

Mit großer Vorfreude und gespannter Erwartung fanden sich jetzt die zukünftigen Fünftklässler des Laurentius-Siemer-Gymnasiums zu einem ersten Kennenlernen ein – ganz bewusst noch vor Beginn der Sommerferien. Ziel war es, den Kindern bereits jetzt Sicherheit zu geben und die Aufregung vor dem Schulstart ein wenig zu nehmen.
Insgesamt vier neue Klassen werden nach den Ferien ihren Weg bei uns beginnen – darunter auch erstmals eine Theaterklasse, die das vielfältige Profil unserer Schule um eine kreative Facette erweitert. Die Kinder erfuhren an diesem Nachmittag nicht nur, wer zu ihrer zukünftigen Klassengemeinschaft gehört, sondern lernten auch ihre neuen Klassenlehrkräfte persönlich kennen.
Während die Kinder ihre ersten Kontakte knüpften, erhielten die Eltern durch den Schulleiter Herrn Finsterhölzl und die Koordinatorin Frau Steinert zentrale Informationen zum Ablauf des Schulstarts sowie zum Schulleben am LSG.
Im Anschluss füllte fröhliches Kinderlachen den Schulhof, als die neuen Schülerinnen und Schüler bei sonnigem Wetter spielerisch miteinander in Kontakt traten. Erste Bande wurden geknüpft – ein schöner Auftakt für einen gelungenen Start in die weiterführende Schulzeit.
Wir freuen uns sehr darauf, unsere neuen Fünftklässler nach den Ferien wieder begrüßen zu dürfen – herzlich willkommen am LSG!
Text: Frau Steinert
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- Oliver Thoben
- Kategorie: Nachrichten aus der Schule

Langanhaltende stehende Ovationen, über 700 begeisterte Zuschauer und zwei begeisternde Theaterabende. So lautet jetzt die Bilanz der beiden Aufführungen von „Peter Pan“ unserer Theater-AG.
Die knapp 50 mitwirkenden Schülerinnen und Schüler auf und hinter der Bühne vermochten dabei insbesondere mit ihrer farbenfrohen und spielfreudigen Inszenierung des bekannten Stoffes rund um Peter Pan und Käpt`n Hook zu überzeugen. „Was ihr geleistet und hier auf die Bühne gebracht habt, verdient allerhöchste Anerkennung. Ihr habt uns zwei ganz bezaubernde und wunderbare Abende geschenkt“, war folglich auch Schulleiter Klaus Finsterhölzl voll des Lobes über die Leistung des gesamten Ensembles unter der Leitung der beiden Lehrer Meike und Oliver Thoben.
Mit viel Phantasie, gekonnter Leichtigkeit und jugendlichem Esprit zogen die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler ihr Publikum von der ersten Sekunde in ihren Bann, ohne dass dabei inhaltlicher Tiefgang oder gar notwendige Werktreue auf der Strecke geblieben wären. Im Gegenteil: Die Kreativität, mit der sich die Aufführung in der Aula der HRS Saterland zu einer mitreißenden Geschichte in Nimmerland verwandelte, vermochte auf ganzer Linie zu überzeugen. Immer wieder gab es Szenenapplaus für die verschiedenen Bühnenbilder, Tanzchoreographien oder auch Gesangseinlagen. „Es ist eine große Freude, wie ihr eure verschiedenen Talente hier so toll einbringt. Sei es auf der Bühne als Schauspieler, Sänger und Tänzer oder hinter den Kulissen beim Bühnenbau, beim Anfertigen der Requisiten und Kostüme, in der Maske oder bei der Bühnentechnik. Dass ihr dieses Engagement neben dem Schulalltag zusätzlich für unsere Schule aufbringt, dafür gilt euch unser aller herzlicher Dank“, so Schulleiter Finsterhölzl abschließend.
Fotos (R. Walter) gibt es hier.
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- Julia Kinast
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Gestern fand im Rathaus in Ramsloh der Gemeindewettbewerb des Saterfriesischen Lesewettbewerbs statt, und unsere Schule war stark vertreten! Vier talentierte Schüler:innen des LSG haben sich im Vorfeld beim Schulentscheid qualifiziert und traten gegen die Leser:innen der HRS Saterland an.
In den einleitenden Worten der Veranstalter wurde deutlich, dass es sich um die inoffizielle Weltmeisterschaft der saterfriesischen Vorleser:innen handelt – umso aufgeregter waren unsere Teilnehmenden!
Wir sind mächtig stolz auf die großartigen Leistungen unserer Schüler:innen:
🏆 Tom, 10b: 1. Platz
🏆 Emma, 7c: 1. Platz
🏆 Edda, 6d: 1. Platz
🥉 Leni, 5c: 3. Platz
Herzlichen Glückwunsch an alle! Ihr habt unsere Schule fantastisch vertreten und die saterfriesische Sprache lebendig gemacht!

