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Saterfriesisch als Wahlfach am LSG

Verfasst von Volker Kramer. Veröffentlicht in Nachrichten aus der Schule

SaterfriesischDas LSG Ramsloh fördert das Saterfriesische. Schülerinnen und Schüler können dort ihre Kenntnisse vertiefen, die sie aus ihrer Grundschulzeit mitbringen. Die Teilnahme am Unterricht ist freiwillig. Mitmachen kann jeder, auch ohne Vorkenntnisse.
 

Ramsloh - Mit „Gouden Däi“ begrüßt Volker Kramer, Lehrer am Laurentius-Siemer-Gymnasium in Ramsloh (LSG), die sieben Fünftklässler, die sich zum Wahlfach Saterfriesisch eingefunden haben. Es ist ein neues Angebot der Schule. Nachdem im Saterland viele Kinder an den Grundschulen in Kontakt mit der Regionalsprache kommen, will das LSG diese Anfänge weiterführen und vertiefen. Das geschieht mit ausdrücklicher Billigung und Anerkennung des Kultusministeriums in Hannover. Das Wahlfach entspricht dem Bildungsauftrag, möglichst viele Schüler Saterfriesisch lernen zu lassen als wesentlichen Bestandteil hiesiger Kultur. Einige Schüler vertiefen hier ihre Kenntnisse aus der Grundschule. Mitmachen kann aber jeder.

Wie so oft geht die Stunde los mit einem kleinen Vokabeltest. Manche Wörter diktiert Kramer auf Hochdeutsch, andere auf Seeltersk. So sollen die fünf Mädchen und zwei Jungen aufschreiben, was „zusammenpassen“ heißt, was „hübsch“ auf Saterfriesisch bedeutet und welches Wort für „Frau“ steht. Eifrig schwingen die Füller übers Papier, und bald stehen dort Vokabeln wie „touhope paasje“, „fluch“ und „Wieuw“.

Pädagoge Kramer, der am LSG zudem Deutsch, Geschichte und Politik unterrichtet, freut sich, wie begeistert seine Schülerinnen und Schüler bei der Sache sind. Er hofft, dass sich auch von den künftigen Fünftklässlern im kommenden Schuljahr einige für das Erlernen des Saterfriesischen entscheiden.

Dieser Artikel entstammt dem General-Anzeiger vom 12.06.15

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