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- Reinhard Walter
- Kategorie: Nachrichten aus der Schule
Großes Interesse, strahlende Gesichter und eine Schule voller Leben: Am vergangenen Samstag öffnete das Laurentius-Siemer-Gymnasium seine Türen für die künftigen Fünftklässler und ihre Familien. Unter dem Motto „Mitmachen, Erforschen und Erleben“ wurde deutlich, was unsere Schule so besonders macht.
Schon zur Begrüßung um 9:30 Uhr war der Musikraum bis auf den letzten Platz gefüllt. Während die Kinder direkt in das Abenteuer LSG starteten, informierten Schulleiter Herr Finsterhölzl und Koordinatorin Frau Steinert die Eltern über den anstehenden Wechsel von der Grundschule zum Gymnasium.
Optimale Begleitung von Anfang an
Das pädagogische Konzept des LSG setzt auf einen fließenden Übergang von der Grundschule zum Gymnasium und eine individuelle Betreuung. Durch den engen Austausch mit den Grundschulen und das Modell der zwei Klassenlehrkräfte pro Klasse wird sichergestellt, dass jede Schülerin und jeder Schüler optimal und engmaschig beim Start an der neuen Schule und darüber hinaus begleitet wird. Ein besonderer Vorteil unseres Systems: Die Entscheidung für die zweite Fremdsprache (Latein oder Französisch) muss nicht sofort getroffen werden, sondern erfolgt erst in aller Ruhe am Ende von Jahrgang 5.
Forschen, Rätseln, Ninja-Action
Während die Eltern sich informierten, verwandelte sich das Schulgebäude für die Kinder in eine riesige Erlebenswelt. In den Fachräumen wurde mikroskopiert, experimentiert und um die Wette gerätselt. Ob beim kreativen Gestalten und Basteln, beim Probeunterricht in Englisch oder bei den sportlichen Herausforderungen im beliebten Ninja-Parcours in der Turnhalle – für jeden Geschmack war etwas dabei.
Das gemeinsame Singen im Musikraum begeisterte Eltern und Kinder gleichermaßen, während die Theaterklasse auf der Bühne zeigte, wie viel Spielfreude in unseren Nachwuchstalenten steckt.
Stöbern auf dem Flohmarkt und Beratung für die perfekte Tasche
Auf dem großen Schülerflohmarkt konnten die Besucher nach allerlei Büchern, Spielen, Dekoartikeln und Filmen stöbern und wer noch nicht das passende Equipment für den Schulstart hatte, wurde auf der begleitenden „Ranzenparty“ fündig, wo zahlreiche Modelle für den perfekten Start ausgestellt wurden.
Austausch und Information im Foyer
Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Das Elterncafé bot den idealen Rahmen für Gespräche zwischen Eltern, Lehrkräften und der Schülervertretung. Wer es lieber deftig mochte, konnte sich eine Bratwurst vom Grillstand gönnen. Auch der Förderverein informierte über seine wichtige Arbeit und die vielfältige Unterstützung des Schullebens. Dank der „elternfreien Zone“ mit Kinderbetreuung konnten auch die kleinsten Geschwister einen entspannten Vormittag verbringen.
Sie haben sich für das LSG entschieden? Die Anmeldungen für das kommende Schuljahr sind am kommenden Donnerstag zwischen 8:00 und 15:00 Uhr möglich. Wir freuen uns darauf, viele neue Gesichter in unserer Schulgemeinschaft willkommen zu heißen!
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- Reinhard Walter
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Wie viel Bildschirmzeit ist gesund? Warum macht das Smartphone so schnell süchtig? Und welche Rolle spielt dabei unser Gehirn? Am diesjährigen Zukunftstag setzte sich das Kollegium des LSG im Rahmen einer schulinternen Lehrerfortbildung (Schilf) intensiv mit diesen Fragen auseinander. Als Experten konnten wir Oliver Poelmann gewinnen, einen erfahrenen Suchtberater und Referenten für digitale Gesundheit.
Authentizität durch eigene Erfahrung
Was den Vortrag besonders eindringlich machte: Oliver Poelmann sprach nicht nur als Fachmann, sondern auch als Betroffener. Er berichtete offen von seiner jahrelangen eigenen Gaming-Sucht. Diese persönlichen Erfahrungen, kombiniert mit seiner späteren Ausbildung zum Suchtberater, verliehen seinen Ausführungen eine besondere Glaubwürdigkeit und zeigten auf, wie schmal der Grat zwischen Hobby und Abhängigkeit sein kann.
Der „digitale Kick“ im Gehirn
Im Zentrum stand die neurobiologische Wirkung von Medien: Poelmann verdeutlichte, dass Gaming und Social Media das Belohnungssystem im Gehirn ähnlich massiv aktivieren wie chemische Drogen. Durch die Ausschüttung von Dopamin entsteht ein „digitaler Kick“, dem Kinder und Jugendliche biologisch nur schwer widerstehen können, da ihre Impulskontrolle (der präfrontale Cortex) noch in der Entwicklung steckt.
Leitplanken für den Alltag
Für die pädagogische Praxis lieferte die Fortbildung klare Orientierungswerte für Bildschirmzeiten, die von „bildschirmfrei“ (bis 3 Jahre) bis hin zu maximal zwei Stunden (ab 12 Jahren) reichen.
Impulse für die Schule
Die Fortbildung mündete in einer regen Diskussion innerhalb des Kollegiums über den praktischen Umgang mit Smartphones im Schulalltag. Schulleiter Klaus Finsterhölzl dankte Oliver Poelmann für die wertvollen Impulse und die fachliche Tiefe des Vortrags. „Die gewonnenen Erkenntnisse dieses Vortrags sind für unsere tägliche Arbeit essenziell“, betonte Finsterhölzl.
Die Ergebnisse des Tages werden in die Weiterentwicklung der schulinternen Präventionskonzepte und die pädagogische Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern einfließen, um sie auf dem Weg zu einer gesunden und reflektierten Mediennutzung noch besser zu begleiten.
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- Reinhard Walter
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Was tun, wenn ein Schüler im Sportunterricht plötzlich keine Luft mehr bekommt? Wie reagiert man richtig, wenn auf einer Klassenfahrt ein diabetischer Schock auftritt? Um auf solche kritischen Szenarien bestmöglich vorbereitet zu sein, fand am heutigen Mittwoch eine intensive Fortbildung für unser Kollegium zum Thema medizinische Notfälle statt.
Praxisnahes Wissen für den Schulalltag
Unter der Leitung von Allgemeinmediziner Till Meiners setzten sich die Teilnehmer aktiv mit Notsituationen auseinander, die im Schulalltag jederzeit eintreten können. Dabei ging es nicht nur um die Theorie, sondern vor allem um die Sicherheit im Handeln.
Ein zentraler Baustein der Fortbildung waren die rechtlichen Rahmenbedingungen. Dr. Meiners klärte fundiert darüber auf, welche Befugnisse und Pflichten Lehrkräfte im Notfall haben – ein wichtiges Thema, um im Ernstfall ohne Zögern und rechtlich abgesichert helfen zu können.
Fallbeispiele: Diabetes, Asthma & Co.
Besonders wertvoll war die Arbeit an konkreten Fallbeispielen. Herr Meiners erläuterte detailliert die Symptome und die jeweils erforderlichen Sofortmaßnahmen bei:
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Diabetes: Erkennen und Handeln bei Über- oder Unterzuckerung.
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Asthma: Richtige Unterstützung bei akuter Atemnot.
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Allergischen Reaktionen: Schnelle Hilfe bei anaphylaktischen Schocks.
Die ideale Ergänzung zum Erste-Hilfe-Kurs
Während der klassische Erste-Hilfe-Kurs die Basis bildet, ging diese Fortbildung einen entscheidenden Schritt weiter. Sie war gezielt auf die Bedürfnisse im Schulumfeld zugeschnitten. Besonders mit Blick auf kommende Klassenfahrten und Exkursionen ist dieses Wissen eine unverzichtbare Ergänzung, um auch außerhalb des Schulgeländes angemessen und besonnen reagieren zu können.
Dank an den Experten
Schulleiter Klaus Finsterhölzl betonte am Ende der Veranstaltung die enorme Bedeutung dieser Expertise für die gesamte Schulgemeinschaft. Er dankte Herrn Meiners herzlich für seine Zeit, sein Fachwissen und sein großes Engagement.
Dank dieser praxisorientierten Schulung blickt das Kollegium nun noch sicherer auf die kommenden gemeinsamen Aktivitäten mit den Schülerinnen und Schülern.
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- Oliver Thoben
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- Maria Scheele
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Heute wurde der Erlös der Jammerlappenfete, die traditionell vor der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse stattfindet, einem guten Zweck übergeben: Die Gesamtsumme von 635,72 € ging an den Verein Kjells Wunderland in Cloppenburg.
Der Verein unterstützt Familien mit krebskranken Kindern und steht ihnen in schweren Zeiten zur Seite. Außerdem betreibt er ein besonderes Projekt: das „Wunderland“, ein Ferienhaus, in dem betroffene Familien kostenlos eine Auszeit vom oft belastenden Alltag nehmen können. Gegründet wurde der Verein von Michelle Gerdes-Lampe und ihrem Mann Christian. Im Jahr 2022 verloren sie ihren damals erst neun Jahre alten Sohn Kjell nach der Diagnose eines Hirntumors. Aus ihrer Trauer heraus entstand ein beeindruckendes Engagement, mit dem sie heute anderen Familien in ähnlichen Situationen helfen.
Erwirtschaftet wurde die Spendensumme von den vier siebten Klassen des LSG während der Jammerlappenfete. Mit viel Einsatz verkauften die Schülerinnen und Schüler Crêpes, Waffeln, bunte Tüten und selbst gebackenen Kuchen und konnten so gemeinsam diesen beachtlichen Betrag sammeln.
Mit ihrer Aktion haben die Jugendlichen nicht nur Organisationstalent bewiesen, sondern auch gezeigt, wie wichtig Zusammenhalt und Mitgefühl sind.