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ak 24 GruppenbildAm vergangenen Mittwoch fand die feierliche Verabschiedung der 10. Klassen an unserer Schule statt. Der ökumenische Gottesdienst in der Kirche St. Jakobus in Ramsloh bildete den feierlichen Auftakt der Verabschiedung. Das Thema des Gottesdienstes, "Brücken bauen", stand symbolisch für die vergangenen sechs Jahre, die die Schüler*innen am LSG verbracht haben. In dieser Zeit haben sie nicht nur Wissen erworben, sondern auch wichtige Werte und Bausteine wie Mut, Zusammenhalt, Zeit, Träume, Leidenschaft und Liebe kennengelernt. Diese Werte bilden das solide Fundament der Brücke, die sie gemeinsam gebaut haben.

Nach dem Gottesdienst ging es in der Aula der HRS weiter. Die Teilnehmer*innen der Verabschiedung sahen zunächst eine eine unterhaltsame Diashow, die viele Bilder und Videos aus den Ereignissen der letzten Jahre zeigte. Klassenfahrten, Exkursionen, das Zirkusprojekt und andere Schulveranstaltungen wie Theateraufführungen wurden in Erinnerung gerufen und sorgten für viele Lacher und nostalgische Momente.

Anschließend hielt Jana Käselau, die Schülersprecherin, eine bewegende Rede. Sie blickte auf die vergangenen sechs Jahre zurück und bedankte sich bei den Lehrkräften, der Schulleitung und allen Mitarbeiter*innen der Schule, insbesondere bei Frau Bartel, Frau Rauert und Herrn Kramer, für ihre Unterstützung.

Es folgte eine Danksagung und Präsentübergabe an die Klassenlehrkräfte der 10. Klassen: Herr Walter (10a), Herr Bruns und Frau Möhlmann (10b), sowie Herr Kunzler (10c). Die Schüler*innen der SV bedankten sich bei Frau Kinast und Herrn Wenke für ihre Unterstützung und Organisation der SV-Arbeit. Auch die Mitglieder der SV, die nun die Schule verlassen, wurden mit einem Geschenk verabschiedet.

Herr Finsterhölzl dankte den Elternvertreterinnen des Jahrgangs 10 für ihr Engagement und die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit und überreichte ihnen einen Blumenstrauß. In seiner Rede lobte er die Entwicklung der Schülerinnen in den vergangenen Jahren. Er betonte, dass der Weg für manche leicht und mit Rückenwind gewesen sei, für andere hingegen steinig und mit Umwegen. Er ermutigte die Schüler*innen, nun ihre Komfortzone, die das LSG in den letzten Jahren gewesen sei, zu verlassen und sich den Herausforderungen des "wahren Lebens" zu stellen, das nun auf sie warte. Trotz der rasanten Entwicklungen in Technik und KI sei auch die analoge Intelligenz und der Fleiß von großer Bedeutung für die weiteren Lebenswege der Schüler*innen.

Frau Slwaninski-Nagel, die Elternratsvorsitzende, sprach ebenfalls zu den Anwesenden. Sie bezeichnete den Abschluss als einen großen Meilenstein und hob die historischen Ereignisse der letzten Jahre, insbesondere die Corona-Pandemie und das damit verbundene Homeschooling, hervor. "Ihr habt euch in Krisenzeiten als flexibel und anpassungsfähig erwiesen", so Slawinski-Nagel. Sie ermunterte die Schüler*innen, sich weiterhin für ihre Interessen einzusetzen und ihre starke Stimme zu nutzen.

Es folgten Ehrungen für herausragende Leistungen: Lieselotte Vey und Hannes Niehüser wurden als beste Schüler*innen des Jahrgangs mit einem Schnitt von 1,3 ausgezeichnet. Gabor Makaresz erhielt einen Buchgutschein für seine außergewöhnlichen fachlichen Leistungen und die Entfaltung seiner Talente. Hannes Niehüser wurde für sein außergewöhnliches Engagement im Bereich Sport, insbesondere bei der Leitung der Lauf-AG, mit der Pierre de Coubertin-Medaille ausgezeichnet. Janka Veldkamp und Hannah Stell wurden für ihre Leitung der Kunst-AG geehrt. Hendrik Meyer und Kevin Pascal Otto erhielten ein Präsent und den Dank des AG-Leiters Herrn Thoben für ihr großes Engagement in der Bühnentechnik-AG.

Für die gekonnte musikalische Gestaltung des Vormittags sorgten Martin Kirchberg an der Orgel und die drei Schüler*innen Timon Pahlke, Ellen Müller und Inga Beening am Klavier.  

Den Abschluss der Feier bildete die feierliche Übergabe der Zeugnisse an die insgesamt 64 Schüler*innen. Ein Sektempfang rundete die Veranstaltung ab, bei dem Eltern, Schüler*innen und Lehrkräfte die Abschlussfeier mit Erinnerungsfotos und lockeren Gesprächen ausklingen ließen.

Die Verabschiedung der 10. Klassen war ein emotionaler und unvergesslicher Tag. Wir wünschen allen Absolvent*innen viel Erfolg auf ihrem weiteren Weg und freuen uns darauf, von ihren zukünftigen Erfolgen zu hören und sie bei schulischen Veranstaltungen wiederzusehen. Mögen die Brücken, die sie am LSG gebaut haben, ihnen stets Halt und Orientierung geben.

Bilder der Veranstaltung finden Sie in unserer Galerie.

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Mit einem in vielerlei Hinsicht großartigen Gastspiel hat jetzt unsere Theater-AG mit ihrer Inszenierung von Krabat das Publikum bei den Jugendtheatertagen in Oldenburg begeistert. Knapp drei Wochen nach den Aufführungen auf der heimischen Bühne im Saterland haben die jungen Akteure trotz kurzer Vorbereitungszeit und ungewohntem Terrain die Bühne in der Exerzierhalle in Oldenburg schnell zu der "ihrigen" gemacht und durch präzises Bühnenspiel, gekonnten Improvisationen und mutigem Extrovertieren für eine lebendige und spannende Aufführung gesorgt, die das Publikum auf den ausverkauften Rängen mit langanhaltendem Beifall zu recht ausgiebig honoriert hat.

Einige Fotoimpressionen vom Gastspiel in Oldenburg gibt es hier.

kalkriese018Am 31.05.2024 waren die Lateiner des 6. und 7. Jahrgangs mit den Lehrkräften Frau Scheele und Herrn Finsterhölzl im Museum und Park Kalkriese. Der Park liegt im Osnabrücker Land, die Busfahrt dauerte ca. 1 1/2 Stunden. Das Wetter war relativ gut, obwohl wir mit Regen gerechnet hatten. Nachdem wir angekommen waren, gab es eine Führung durch den Park.
Dafür wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt. Zwei von ihnen bekamen die Führung "Auf den Spuren von Römern und Germanen - aktiv durch den Park", die übrige Gruppe erhielt die Führung "Kalkriese 360° - Park und Ausstellung". Eine Gruppe der ersten Führung stellte die Römer dar und die zweite die Germanen. Wir Germanen schlichen uns an die Römer heran und spielten sogar einen Angriff nach. Danach wurden die Rollen getauscht.kalkriese017
Nach den Führungen hatten wir eine kurze Pause und danach mussten wir uns für einen von drei Workshops entscheiden. In jedem Workshop wurden etwa 20 Kinder zugelassen. Es gab die Workshops "Leben und Alltag von Römern und Germanen", "Action! Dein Römerfilm" und "Bohren, raspeln, schleifen - Handwerk der Germanen".
Am beliebtesten war der letzte Workshop. Im ersten Workshop konnte man die Kleidung der Römer und Germanen anprobieren. Im zweiten Workshop konnte man mit Playmobilfiguren einen coolen kleinen Film erstellen. Im dritten Workshop konnte man aus Hirschgeweih kleine Glücksbringer machen. Nach dem Programm gab es noch eine kleine Pause und danach fuhren wir zurück. So ging ein schöner Tag in Kalkriese zu Ende.
Weitere Bilder der Exkursion finden Sie in unserer Bildergalerie.

Berlin 24001Vom 3. – 7.6. unternahm der Jahrgang 10 des Laurentius-Siemer-Gymnasiums eine interessante und lehrreiche Abschlussfahrt nach Berlin. Die Reise bot den Schüler*innen nicht nur die Möglichkeit, die Sehenswürdigkeiten der deutschen Hauptstadt kennenzulernen, sondern auch einen tieferen Einblick in die deutsche Geschichte und Kultur zu gewinnen.

Montag: Anreise und erste Erkundungen

Die Reise begann mit gespannter Vorfreude am Montagmorgen um 8 Uhr mit der Abfahrt in Ramsloh. Nach einigen Stunden erreichte die Gruppe ihren ersten Zwischenstopp: die Gedenkstätte Deutsche Teilung in Marienborn. Hier konnten die Schüler*innen eindrucksvoll erfahren, wie die deutsch-deutsche Grenze einst das Land teilte und welche Schicksale sich an dieser Grenzübergangsstelle abspielten.

Nach der Ankunft in Berlin und dem Einchecken im Hostel „Three Little Pigs“, das in einem ehemaligen Kloster in der Nähe des Potsdamer Platzes untergebracht ist, machte sich die Gruppe am Abend auf zu einem ersten Spaziergang. Das Brandenburger Tor, das Holocaust-Mahnmal und der Potsdamer Platz standen auf dem Programm. Diese Sehenswürdigkeiten Berlins boten einen beeindruckenden Auftakt der Reise.

Dienstag: Stadtrundgang und Spreefahrt

Der Dienstag startete mit einem umfassenden Stadtrundgang durch Berlin Mitte. Die Gruppe besuchte dabei den historischen Checkpoint Charlie, wo einst Ost und West aufeinandertrafen. Weiter ging es zum Gendarmenmarkt, einem der schönsten Plätze Berlins, und zum Platz der Bücherverbrennung, der an die schrecklichen Ereignisse von 1933 erinnert.

An der Neuen Wache, der zentralen Gedenkstätte der Bundesrepublik Deutschland für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft, hielten die Schüler*innen einen Augenblick inne. Die Museumsinsel und der prächtige Berliner Dom rundeten den Vormittag ab.

Am Mittag stand eine entspannende Spreefahrt auf dem Programm. Vom Wasser aus konnten die Schüler*innen weitere Sehenswürdigkeiten im Regierungsviertel bewundern, darunter das Kanzleramt, den Reichstag und das Haus der Kulturen der Welt. Der Tag endete mit Freizeit, die zur individuellen Erkundung der Stadt genutzt wurde.

Mittwoch: Berliner Unterwelten, Berliner Mauer und Nachtleben

Am Mittwoch tauchte die Gruppe in die geheimnisvollen Berliner Unterwelten ein und beschäftigte sich mit dem Thema "Atomare Gefahr im Kalten Krieg". Die Besichtigung von Atomschutzbunkern war besonders eindrucksvoll und vermittelte ein beklemmendes Gefühl der damaligen Bedrohungslage. Anschließend ging es zur Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße, wo sich die Schüler*innen über die dramatischen Fluchtversuche und das Leben in einer geteilten Stadt informierten.

Nachmittags hatten die Schüler*innen wieder Freizeit, bevor sie am Abend einen Einblick ins Berliner Nachtleben im Club „Matrix“ bekamen.

Donnerstag: Politik und Kultur

Der Donnerstag begann mit einem Besuch im Paul-Löbe-Haus, einem der zentralen Gebäude des Deutschen Bundestages. Nach einem gemeinsamen Mittagessen trafen dieBerlin 24035 Schüler*innen den Bundestagsabgeordneten Alexander Bartz (SPD). In einer interessanten Diskussion berichtete er über seinen Alltag als MdB und beantwortete zahlreiche Fragen der neugierigen Jugendlichen.

Ein weiteres Highlight des Tages war der Besuch einer lebhaften Plenarsitzung im Deutschen Bundestag, bei der die Schüler*innen hautnah miterleben konnten, wie politische Debatten im Bundestag geführt werden. Die anschließende Besichtigung der Reichstagskuppel bot einen atemberaubenden Blick über die Stadt.

Nach dem Abendessen stand der Besuch des Friedrichstadt-Palasts auf dem Programm. Die Show "Falling in Love" beeindruckte mit spektakulärem Tanz, atemberaubender Akrobatik und mitreißender Musik. Ein glanzvolles Highlight der Fahrt!
Ein letzter Besuch beim Brandenburger Tor bei Nacht sorgte für einen stimmungsvollen Abschluss des Tages.

Freitag: Heimreise mit Zwischenstopp in Potsdam

Am Freitag hieß es Abschied nehmen von Berlin. Auf dem Weg nach Hause legte die Gruppe noch einen Zwischenstopp beim prachtvollen Schloss Sanssouci in Potsdam ein. Die barocke Schlossanlage und die wunderschönen Gärten boten einen ruhigen und malerischen Abschluss der Reise. Gegen 17 Uhr erreichten die Schüler*innen wieder Ramsloh, müde, aber voller unvergesslicher Eindrücke und Erlebnisse, die sowohl bildend als auch unterhaltsam waren.

Weitere Bilder der Berlinfahrt finden Sie in unserer Galerie.

Gemeinschaftstage017Am 03. und 04. Juni fanden für den Jahrgang 9 zwei Klassengemeinschaftstage statt.

An dem einen Tag lernten sich die Schüler:innen im Pfarrheim in Ramsloh unter Anleitung von Tanja Gamers und Sabine Feuerhake besser kennen und stellten ihre Fähigkeit zur Kooperation bei der Marshmallow-Challenge unter Beweis. Sie mussten ebenfalls versuchen, sich gegenseitig zu vertrauen, um sich gemeinsam als gesamte Klasse ins rote Band fallen zu lassen. Den Abschluss bildete die Gestaltung von Leinwänden mit persönlichen Wünschen für die Klassengemeinschaft, die die Schüler:innen im nächsten Schuljahr an diese Tage erinnern sollen.

Den anderen Tag verbrachten die Schüler:innen auf der Sagter Ems: Nach einem gemeinsamen Klassenfrühstück und der Wanderung nach Strücklingen paddelten die Jugendlichen in selbst gewählten Teams nach Scharrel. In den Booten kam es vor allem auf gute Absprachen und gleichmäßige Paddelschläge an - hier war Teamwork gefragt.

Insgesamt stellten die beiden Tage eine gelungene Abwechslung zum Schulalltag dar, ließen die Schüler:innen stärker zusammenrücken und wirken hoffentlich auch im nächsten Schuljahr in den Klassengemeinschaften nach.

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